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Wege zur eigenen inneren Weisheit

Ein Blick hinter die Kulissen 2015

Ein Blick hinter die Kulissen 2015

 –  Wieso ein Jahresrückblick und Dankbarkeit bei der persönlichen Entwicklung hilfreich sind –

Ein Rückblick auf das letzte Jahr? Beste Empfehlungen für mein Business? Zunächst habe ich gedacht, dass es für mich noch nicht an der Zeit ist, dem Aufruf von Vernetzungsspezialistin Sabine Piarry zu ihrer Blogparade zu folgen und einen beruflichen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr vorzunehmen. In diesem Jahr habe ich mich entschieden, mich mit meinen bisherigen beruflichen und persönlichen Erfahrungen auf eine bestimmte Zielgruppe neu auszurichten, die mir am Herzen liegt, und ich bin noch Newcomerin, was das Online-Business und auch was Netzwerken angeht. Also bin ich momentan noch mitten im Aufbau, und das Meiste ist noch im Entstehen.

Entscheidungen und Entwicklungen reflektieren


Aber dann habe ich überlegt, dass so ein Rückblick generell eine gute Gelegenheit ist, seine Gedanken, Ideen und Pläne noch einmal zu sortieren, Entscheidungen zu reflektieren und zu festigen und einen besseren Überblick zu erhalten – noch einmal bewusst zu sehen, wie hat sich was entwickelt und zusammengefügt, und was war gut, um weiter darauf aufzubauen. Zu Beginn des Jahres und noch vor einigen Monaten hätte ich nicht erwartet, wie umfangreich sich die Umsetzung meines Vorhabens erweisen würde und dass Geduld und Ausdauer besonders gefordert werden. Wie sich für mich herausstellte und mir an der einen oder anderen Stelle bestätigt wurde, hat die Durchführung auch immer mit der persönlichen Entwicklung zu tun – und das ist gut so.

 

Von der Stärkung der eigenen Philosophie


Welche Erfahrungen haben mich 2015 weiter gebracht und welche nicht? Im Nachhinein betrachtet haben auch die Erfahrungen, die mich nicht weitergebracht haben und zunächst manche Zweifel aufkommen ließen, dazu geführt besser zu spüren, was ich nicht möchte und deshalb weiter nach Möglichkeiten Ausschau zu halten, die stimmig für mich sind und die mir entsprechen. So wurde mir in einer Marketingberatung nahegelegt, dass es für Selbstständige unerlässlich sei, quasi immer und in jeder Situation auf Kundenjagd zu sein  und auch jedes private Gespräch und jede Gelegenheit genutzt werden müsse, Bedürfnisse für das eigene Angebot zu wecken und Kunden einzufangen. Dieser Rat hat großes Unbehagen in mir ausgelöst und entspricht überhaupt nicht meinem Wesen und meinem Verständnis von Respekt für mein Gegenüber. Zum Glück bin ich bei meiner weiteren Recherche dahingehend auf ganz andere Empfehlungen von erfahrenen Fachleuten wie Mario Schneider und Sabine Piarry  gestoßen, die mir bestätigt haben, dass so ein Vorgehen langfristig gesehen eher kontraproduktiv ist (mehr dazu weiter unten).

 

Aller Anfang ist schwer


Zunächst von vorne: Auch wenn es grundsätzlich schon lange mein Herzensanliegen ist, stand Ende 2014/Anfang 2015 für mich fest, dass ich mit meiner Arbeit noch mehr dazu beitragen möchte, die Ursachen und Hintergründe persönlicher Schwierigkeiten, die die meisten Menschen auf die eine oder andere Weise  belasten und mit denen man sich oft unbewusst selber das Leben schwer macht, bewusster zu machen.  Denn ein geschärftes Bewusstsein für die eigene Problematik schafft die Voraussetzung, sich davon lösen und innerlich freier, unabhängiger, handlungsfähiger und ausgeglichener zu werden. Ausführlicher schreibe ich darüber auf meiner “Über mich“-Seite.

 

Wie es zur Festlegung der Ausrichtung kam


Nun begann die Arbeit, mich damit auseinanderzusetzen, wie ich mein Vorhaben praktisch besser umsetzen kann. Dabei stieß ich immer wieder auf die Empfehlung, sich für eine erfolgversprechende Verwirklichung auf eine bestimmte Zielgruppe auszurichten. Meine eigenen Trennungs- und Singleerfahrungen, meine Erfahrungen aus meiner ganzheitlichen Arbeit (u. a. als Rückführungsleiterin) über die Entstehung individueller Probleme und Belastungen und schließlich eine berührende Dokumentation der ZDF-Reihe 37° über die Leidensgeschichte von Frauen, die schon lange ohne erkennbaren äußeren Grund unfreiwillig Single sind, führten mich schließlich zu dieser Zielgruppe. Ihr Leidensdruck wird von Nichtbetroffenen oft unterschätzt und die eigentlichen oft viel weiterreichenden Hintergründe meistens nicht gesehen und erkannt.

Von technischen Herausforderungen und Pannen


Nachdem die ersten Empfehlungen zum Ausbau eines selbstständigen Angebots nicht meiner Philosophie entsprachen, stieß ich bei meiner Recherche zu anderen Umsetzungsmöglichkeiten auf den Expert-Branding-Club (EBC) von Mario Schneider, einer umfangreichen Online-Schulung zum Aufbau eines Online-Business. Mario´s Art und Herangehensweise ist für mich authentisch, stimmig und ansprechend.

 

Die technische Umsetzung und Einrichtung meines Blogs stellte jedoch eine besondere Herausforderung für mich dar. So manches Mal brauchte ich nur eine winzige Veränderung vorzunehmen und plötzlich wurde ein Bild ganz verzerrt dargestellt, die Buchstaben waren auf einmal nicht mehr an der Stelle, wo sie hinsollten oder ganze Textblöcke waren verschwunden. So dauerte manche Aktion, von der ich dachte, dass sie nur einige Minuten einnimmt, plötzlich mehrere Stunden oder sogar Tage. Es gab so einige Momente, in denen ich meinen PC am liebsten an die Wand geschmissen hätte, und meine Nachbarin hat sicher das eine oder andere Fluchen von mir mitbekommen.

 

Aber auch wenn die technische Umsetzung sehr aufwändig war und mich so manches Mal an meine Grenzen brachte, konnte ich meinen WordPressblog und ein E-Mail-Marketingsystem mit Hilfe dieses Online-Lehrgangs gut angeleitet erstellen – ohne hätte ich das sicher nicht hinbekommen. Und ich war stolz auf jeden Schritt, den ich hinbekommen habe. Besonders danken möchte ich in dem Zusammenhang Mario´s Mitarbeiterin Anke Altmann, die immer freundlich, kompetent und mit viel Geduld bei den technischen Malheuren geholfen hat, die ich nicht mehr selber hinbekommen habe.

 

Nicht nur die technische Umsetzung war Thema im EBC, auch gute Hinweise zum Internetauftritt allgemein oder dem Erstellen von Blogartikeln habe ich hier u. a. erhalten. Mario hat auch eine, wie ich finde, sehr gute Methode zur Nischenfindung, die er in diesem Artikel beschreibt: “Die Verzweigung der Themengebiete, Unterthemen und wirklichen Nischen – Was macht eine echte Nische aus?”

Die wichtige mentale Unterstützung und Motivation Dranzubleiben durch Mitstreiter


Im Forum des EBC ergab sich ein angenehmer Austausch mit einer anderen Teilnehmerin, Doris Lötscher aus Sursee in der Schweiz, die dort eine Praxis für Akupunktur und Tiertherapie führt. Sich mit anderen auszutauschen, die in einer ähnlichen Situation sind und sich gegenseitig Mut zuzusprechen, finde ich gerade bei Online-Schulungen sehr wohltuend, da man ja bei der Durchführung mehr oder weniger als “Einzelkämpfer” vor dem PC sitzt und nicht direkt mitbekommt, dass Andere sich auch mit ähnlichen Hürden herumschlagen. Als ich als Netzwerk-Neuling vor der Hürde des Aufbaus eines Netzwerks stand, berichtete Doris mir ganz begeistert von Sabine Piarry´s Networking-Challenge, an der sie gerade teilgenommen hatte. Für unseren Austausch, das gegenseitige Feedback und diesen Hinweis bin ich Doris sehr dankbar. Es scheint schon erstaunlich oder wie eine Fügung, wie sich manchmal das eine aus dem anderen ergibt. 🙂

Hilfe finden, die bei der Umsetzung der eigenen Philosophie passt


Daraufhin habe ich mir Sabine´s Buch angesehen und war von ihrer Erfahrung und der ganzheitlichen und wertschätzenden Herangehensweise beim Netzwerken sehr angetan. Ganz kurzfristig ergab sich dann die Teilnahme an ihrem  Networking-Basecamp, das gerade startete. Dort habe ich viele Impulse für meine Arbeit erhalten, vor allem Sabine´s Anregung, eine Interview-Reihe durchzuführen mit Frauen, die ihr Langzeitsingle-Dasein erfolgreich überwunden haben. Die Interviews sollen dann auf meinen Blog veröffentlicht werden, und man kann dann dort lesen, wie diese das geschafft haben. Über die weiteren Pläne, die sich aus dem Basecamp ergeben haben, möchte ich in einem anderen Blogartikel zum Ausblick auf das kommende Jahr berichten.

 

Im Networking-Basecamp habe ich außer von Sabine auch von den anderen Teilnehmern noch viele interessante Hinweise erhalten. Diese alle zu sortieren und zu schauen, welche für meine Arbeit sinnvoll sind, wird wohl auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Auch im Basecamp hat sich über dessen Ende hinaus ein Kontakt zu einer Teilnehmerin ergeben, um die Anregungen daraus weiter zu vertiefen. Ilka Meier aus Jena ist Potential-Coach für Menschen in kritischen Lebenssituationen. Sie hat auch viel Erfahrung als ehrenamtliche Telefonseelsorgerin wie ich als Krankenhausseelsorgerin. Das gegenseitige Feedback ist für uns hilfreich, gerade wenn man sich, wie wir beide, noch im Aufbau befindet. Die Telefonate mit Ilka sind motivierend, und ich bin ihr dankbar, dass sie den Vorschlag im Basecamp gemacht hat.

Bestätigung des eingeschlagenen Wegs


Vor kurzem stieß ich “zufällig” (ich glaube immer weniger an Zufälle) auf das Buch “Die Berufung für Hochsensible” von Luca Rohleder, in dem es um Potenzial und Fähigkeiten von Hochsensiblen geht. Darin habe ich mich in vielem wiedergefunden und mich bestätigt gefühlt, die richtige Richtung eingeschlagen zu haben mit meiner Wahl, etwas Eigenes aufzubauen, das mir entspricht – auch wenn ich nicht mit allem übereinstimme und nicht alle Ratschläge daraus uneingeschränkt empfehlenswert finde.  Aber wie überall, finde ich es auch wichtig, das eigene Denken und Fühlen nicht auszuschalten.

Vielfältige Inspirationen überall finden


Vor einigen Wochen las ich beim Friseur in einer Zeitschrift mit dem neusten “Klatsch & Tratsch” 😉 auch einige gute Motivationstipps für Gründer und Selbstständige. Leider kann ich mich an die Quelle nicht erinnern. Hier sind sinngemäß die wichtigsten Aussagen:

  • Egal wie groß der Berg an Arbeit ist: Dankbar sein, über das was man bereits geschafft hat. An den größten Herausforderungen wächst man häufig am meisten.
  • Selbstmitleid führt nicht weiter – dranbleiben und ein positiver Verfechter der eigenen Sache werden.
  • Nur weil man gerade keine Lösung sieht, heißt das nicht, dass es keine gibt. Durch die Bereitschaft, zu wachsen und zu lernen – von anderen und von sich selbst – können sich neue Lösungen ergeben.
  • Die Dinge im Zusammenhang sehen: Manche Probleme verschwinden mit einer anderen Perspektive von alleine.
  • Ehrlich sein und wenn nötig sich selber und die eigenen Überzeugungen infrage stellen.
  • Das Umfeld beeinflusst mehr als oft bewusst ist: Sich mit positiven Menschen umgeben. Falls es diese (noch) nicht gibt: Seinen Weg besser alleine als mit negativer Beeinflussung gehen.

 

Auch durch die vielen Begegnungen, die ich durch meine Arbeit als ehrenamtliche Krankenhausseelsorgerin habe, erhalte ich durch viele tiefgehende Gespräche Inspiration sowohl durch Patienten als auch im Team der Seelsorger. Diese Aufgabe bestätigt mir immer wieder, wie tiefgehend, sinnvoll und erfüllend der Kontakt zu Menschen in schwierigen Situationen sein kann, und ich durfte schon viele beeindruckende Menschen kennenlernen. Ich bin dankbar und manchmal erstaunt, wieviel Vertrauen mir entgegengebracht wird.

Sehr beeindruckt hat mich z. B. eine Patientin, die ihr Leben lang sehr aktiv war und der es gesundheitlich plötzlich unerwartet schlecht ging. Sie erkannte, dass ihre gesundheitlichen Probleme mit Belastungen in ihrer über 40jährigen Ehe zusammenhingen, und sie scheute sich nicht, auch nach so einer langen Zeit über notwendige Veränderungen nachzudenken. Solche unkonventionellen Entscheidungen erfordern viel Mut, aber es zeigt auch, wie wichtig die Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse ist und dass es nie zu spät für Einsichten und Richtungswechsel ist.

 

Hier alle aufzuführen, die mich inspiriert haben und denen ich danken möchte, würde den Rahmen sprengen. Danken möchte ich jedoch noch gerne privat, vor allem meiner Schwester Marietta, die auch meine beste Freundin ist und die mich immer genommen hat, wie ich bin – Andrea, u. a. für viele intensive Gespräche – Alexia, u. a. für die gemeinsame Liebe zur Natur – und Claudia, u. a. für die gemeinsamen Trainingsstunden im Fitnessstudio, in denen auch der Humor nicht zu kurz kommt, wenn z. B. trainierende Muskelmänner an Comicfigur “Popeye” erinnern oder jemand eine Frisur trägt, als hätte er Otto Waalkes Haarspray “Brett” benutzt (kennen vielleicht nur die reiferen Semester) oder die spontane Entscheidung, das Training zugunsten von Eis essen ausfallen zu lassen… 😉

Dankbarkeit hat eine wichtige Funktion

Dankbarkeit lenkt die Aufmerksamkeit auf das Positive und stärkt es! Leider richten wir Menschen unseren Fokus meistens eher auf Negatives. Hier kann man einmal ganz bewusst den Unterschied spüren und sehen, dass man durch die Ausrichtung der Aufmerksamkeit sein Befinden auch selber beeinflussen kann. Doris Lötscher hat zu diesem Thema übrigens diesen schönen Artikel geschrieben: “Ein schräger Blick und seine Folgen”.

 

Ich bin gespannt, was das neue Jahr an weiteren Entwicklungen bringt und wünsche allen ein inspirierendes und bereicherndes Jahr 2016!  🙂

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2 Kommentare zu Ein Blick hinter die Kulissen 2015

  1. Liebe Karin, das ist ja spannend, was in einem Jahr an Erfahrungen und Zuwachs rein passt. Das ist sehr eindrücklich und einmal mehr so wohl formuliert. Da kann ich ja gespannt auf deine nächstes Jahr sein.

    Zum Glück auch hast du nach der ersten Marketingberatung andere und stimmigere Wege gefunden!

    Herzliche Grüsse Doris

    • Liebe Doris,
      der Jahresrückblick hat mir selber geholfen, die Dinge in einem größeren Zusammenhang zu sehen.
      Feedback ist immer wichtig, um zu erfahren, wie die eigenen Gedanken bei anderen ankommen – ganz herzlichen Dank dafür!
      Liebe Grüße,
      Karin

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Karin Franken

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