Lebe deine Einzigartigkeit

Wege zur eigenen inneren Weisheit

Mir selbst neu begegnen

Mir selbst neu begegnen

– Wieviel Zeit verbringe ich bewusst mit mir? –

Wir sind es meistens gewohnt, anderen Menschen mehr Aufmerksamkeit und Respekt zu schenken als uns selbst. Einerseits sehen wir sie ganz einfach besser als uns selbst, wenn wir ihnen gegenüber stehen, während wir uns selber nur in einem Spiegel richtig sehen können. Aber andererseits haben wir es auch meistens nicht gelernt, dass wir es wert sind, uns selbst Zuwendung zu schenken. Aufmerksamkeit, Verständnis und Mitgefühl, zumindest für gute Freunde, sind dagegen eher selbstverständlich. Wie sieht es mit uns selbst aus?

Gerade, wenn man sich besonders allein fühlt, ist es wichtig, sich selbst zuzuwenden und wahrzunehmen.

Hier ist eine kleine Meditation (unter dem Text auch als Audio), um dich selber einmal ganz anders als gewohnt wahrzunehmen – aus einer anderen Perspektive, bewusst und respektvoll. Lasse dich einfach mal auf dieses kleine Experiment ein und versuche dabei vor allen Dingen zu FÜHLEN, wie es ist, dich so wahrzunehmen. Nimm dir zwischen den einzelnen Schritten immer soviel Zeit, wie du brauchst.

 

Nimm dir zur Abwechslung einmal bewusst einige Minuten Zeit für dich. Setze oder lege dich bequem hin. Spüre einmal in deinen Körper hinein und stelle ihn dir überall weich vor. Dort, wo sich die Muskulatur noch angespannt anfühlt, lass einfach los. Das dient nur zur Unterstützung der Entspannung, setze dich nicht dabei unter Druck.

Stelle dir einen Ort vor, der dir gefällt und an dem du dich wohlfühlst – z. B. bei einem Waldspaziergang. Du bist ruhig und entspannt und genießt deine Umgebung. Von weitem kommt dir eine Person entgegen, die dein Interesse weckt. Irgendwie scheinst du sie zu kennen, aber du kannst sie nicht richtig zuordnen. Sie kommt weiter auf dich zu, bis sie in einem angenehmen Abstand vor dir stehen bleibt. Da merkst du, dass diese Person du selber bist. Kennst du sie wirklich? Deine Neugier ist geweckt.

Es ist jetzt ganz selbstverständlich, dass ihr euch hier gegenübersteht. Sei vollkommen unvoreingenommen, so als würdet ihr euch das erste Mal begegnen, und in diesem Moment ist es irgendwie ja auch so.

Spüre einfach einmal, wie du dich in ihrer Gegenwart fühlst. Irgendwie vertraut? Und doch neu?

Es interessiert dich, wie es ihr geht. Frage sie, was sie mag, was sie gerne unternimmt. Höre ihr dabei wie jedem zu, den du kennenlernen möchtest. Habt ihr die gleichen Interessen?

Frage sie nach ihrem Leben, ihren Sehnsüchten und Träumen, ihren Enttäuschungen. Höre gut zu. Kannst du sie verstehen? Was möchtest du noch wissen?

Ihr habt euch jetzt schon ein bisschen kennengelernt, aber es gibt noch viel mehr zu entdecken. Verabrede dich wieder mit ihr, an diesem oder an einem anderen Ort, den ihr beide mögt.

Was möchtest du zum Abschied gerne machen? Sie umarmen? Oder vielleicht braucht ihr noch etwas mehr Zeit, um euch besser kennenzulernen, und ihr gebt euch jetzt die Hand? Schaue ihr dabei respektvoll in die Augen und schaue, wie sie reagiert.

 

© Karin Franken 12.2016

Wie wäre es, das neue Jahr mit einer neuen tiefen Freundschaft zu beginnen? Der wichtigsten Freundschaft zu dem wichtigsten Menschen in deinem Leben! 🙂

 

Weiterer Tipp:  kostenloser Download:  Wie gut kenne ich mich selbst? Wie gehe ich mit mir um? – Info und Übungen zu einer bewussteren Selbstwahrnehmung

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4 Kommentare zu Mir selbst neu begegnen

  1. Ihr Blog hat mir gerade echt in einer schwierigen Situation geholfen, auch wenn er eher an Frauen gerichtet ist, ich wollte ihnen dafür danken.

    • Lieber Frank, danke für Ihre Nachricht. Es freut mich, wenn mein Blog dazu beitragen konnte, Ihnen in einer schwierigen Situation zu helfen. Tatsächlich habe ich auch schon überlegt, die Inhalte nicht nur an Frauen zu richten.

      Darf ich fragen, was inhaltlich am hilfreichsten für Sie war? Mir hilft Feedback nämlich am besten, um besonders auf die Themen eingehen zu können, die die Leser des Blogs am meisten bewegen.

      Herzliche Grüße,
      Karin Franken

      • Hi, es ist nicht einfach, sich mit der nötigen Selbstreflektion zu sehen. Ihr Text hat viele Ansätze, die jemanden (nicht nur) zum Nachdenken anregen, es wenigstens mal zu versuchen. Viele Leute machen sich viel kleiner, als sie eigentlich sind. Es hat mir gestern in einer solchen “kleinen” Phase geholfen, weiter an mich oder an das Gute zu glauben.

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Mich fasziniert die Einzigartigkeit jedes Menschen - insbesondere wie man den persönlichen Weg findet, diese befreit zu leben.

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