Lebe deine Einzigartigkeit

Wege zur eigenen inneren Weisheit


Weitere Tipps und Impulse findest du jetzt unter den Blogbeiträgen in der Kategorie "Tipps & Impulse" (rechte Spalte "Kategorien")



Aufmerksamkeit + Wohlbefinden lenken


Das eigene Wohlbefinden lenken


Wie man sich fühlt, hängt enorm davon ab, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet.


Wenn man seinen Fokus bzw. seine Aufmerksamkeit nur auf das ausrichtet, was man gerade sieht, begrenzt man seine Möglichkeiten. Das ist, wie durch ein Fernrohr zu schauen und zu glauben, dass es nur den Ausschnitt gibt, den man gerade sehen kann. Das heißt aber nicht, dass sich außerhalb des Blickfelds nichts anderes befindet. Der Glaube, das eigene Wohlbefinden hängt von einer anderen Person ab, ist auch ein Ausschnitt - der eigenen Wahrnehmung. Sie verschafft Abhängigkeit von der Einstellung, den Prägungen und Meinungen Anderer.


Man kann lernen, das eigene Wohlbefinden positiv zu beeinflussen. Das kann man z. B. indem man bewusster fühlt und wahrnimmt, was um einen herum geschieht. In ruhiger Natur fühlt es sich für die Meisten angenehmer an als an einem hektischen Ort, wie an einem großen Bahnhof, einer stark befahrenen Straße oder in vollen Kaufhäusern. Wenn man diese Unterschiede bewusst wahrnimmt, kann man auch lernen, die Aufmerksamkeit von unangenehmen Gefühlen weg auf Angenehmeres zu lenken und zu konzentrieren.



Angst vor Beziehung


Für eine neue Beziehung öffnen oder nicht?


Es ist für Singles meistens eine besonders sensible Phase, wenn sich eine mögliche neue Beziehung anbahnt. In ihr empfindet man sich häufig als besonders verletzlich oder sogar hilflos dem Wohlwollen des möglichen neuen Partners ausgeliefert.


Die Verletzungen, die man in früheren Beziehungen und bereits in frühester Kindheit erfahren hat und daraus folgende Prägungen - die Art und Weise, wie liebenswert und wertvoll man sich als Kind gefühlt hat - werden oft unbewusst wieder aktiviert. Wenn man sich für jemand öffnet, kann also auch die Angst wieder hochkommen, dass derjenige uns genauso "unliebenswert" finden könnte wie die Eltern.


Jedes Verhalten des potenziellen Partners wird gedeutet und auf sich bezogen. Aber gerade die Unsicherheit, die man in dieser verletzlichen Phase ausstrahlt, kann auch vom Gegenüber missverstanden werden und sogar unangenehme Gefühle eigener Verletzungen hervorrufen, so dass dieser sich deswegen vielleicht sogar wieder zurückzieht.


Versuche einmal nachzuspüren: Was fehlt mir, das ich mir von einem möglichen neuen Partner erhoffe? Wo finde ich mich selber nicht liebenswert genug? Was kann ich mir selber an Zuwendung und Anerkennung geben?


Dadurch kann man sich selber vom Druck befreien, gefallen zu müssen und dem anderen die Last nehmen, dies tragen zu müssen.



Erwartungen


Erwartungen


Erwartungsvoll


Immer wieder stolpern
über zu hoch gestellte Erwartungen
aus
Glauben,
Hoffen
und Wünschen.


Wenn es gelingt,
diese auf ein Minimum zu beschränken,
kann das Herz
endlich Ruhe finden.


(Karin Thießen)


Erwartungen, Vorstellungen, Hoffnungen, Glaubensmuster, Wünsche entstehen durch unsere ganz persönlich erfahrenen und entsprechend prägenden Erlebnisse.
Wir erwarten meistens, dass sich etwas so entwickelt, wie wir es bereits erfahren haben und gewohnt sind, hoffen aber, dass uns jemand aus negativen Erwartungen erlöst - auf die Weise, wie wir es uns vorstellen und wünschen.


Aber Jeder hat andere Erfahrungen gemacht, und wir sind unterschiedlich geprägt. Deshalb fallen Erwartungen unterschiedlich aus, und man kann nur enttäuscht werden, wenn man an bestimmten Vorstellungen und Erwartungen festhält.


Wenn man sich bewusst macht, welche Erwartungen man hat und sich von den eigenen Vorstellungen löst, kann man sich entspannter für neue Erfahrungen öffnen.




Schreibe dir einen Liebesbrief!


Schreibe dem wichtigsten Menschen in deinem Leben einen Liebesbrief!


Hast du dir schon mal einen Liebesbrief geschrieben?


Vielleicht fällt dir das zunächst nicht ganz leicht und kommt dir ungewöhnlich vor.
Versuche einmal, dich bewusst mit den Augen eines guten Freundes zu sehen.
Du kannst dir ein schönes Bild von dir hinstellen - schau dich längere Zeit an, und beginne dann einfach zu schreiben.


Verzichte darauf, dich problematisch zu finden und sieh auf deine liebenswürdigen und besonderen Seiten. Schreibe dir so, wie du einem guten Freund/einer guten Freundin zu einem besonderen Anlass schreiben würdest.


Manchmal muss man bewusst das Dunkle und Selbstkritische ausblenden, um sich so sehen zu können, wie Freunde das tun.
Und die sind, wenn sie wirklich Freunde sind, realistisch genug.


Probiere einmal aus, wie gut das tut und nimm wahr, wie du dich dann fühlst.



Wunden der Kindheit heilen


Worte von Pater Anselm Grün, die für sich sprechen und zum Nachdenken anregen:


"Die Wunden der Kindheit heilen


Verdrängen hilft nicht: Wer seine Wunden nicht beachtet, der wird von ihnen bestimmt. Sie verfälschen seine Lebensspur. Er meint vielleicht, dass er sein eigenes Leben lebt. In Wirklichkeit wiederholt er nur die Verletzungen seiner Kindheit.


Ob wir unsere eigene Lebensspur finden, oder ob wir uns von unserer Lebensgeschichte bestimmen lassen, hängt auch von uns selbst ab. Nur wenn wir uns aussöhnen mit unserer eigenen Geschichte, mit der Beziehung unserer Eltern, werden wir unsere tiefsten Möglichkeiten entdecken.


Wer seine Vater- und Mutterwunden nicht beachtet, der wird von ihnen bestimmt. Es geht darum, bewusst wahrzunehmen, was war und zu erkennen:


In allen Verletzungen liegt eine Chance. Denn durch unsere Wunden hindurch haben wir Zugang zu unserem eigentlichen Kern, der unversehrt und heil ist, zu unserem wahren Selbst."

(Anselm Grün)



Angst vor erneuter Verletzung

Angst vor Verletzung


Wenn der Schmerz vergangener Verletzungen nicht gespürt werden will, sitzt er in uns fest.
Dadurch hat die Trauer keine Chance zur Verarbeitung.
Die Folge ist die Angst vor neuen möglichen Verletzungen.
Sie hindert am wirklichen Leben, uneingeschränkt nach vorne zu blicken,
frei zu sein.
Wir bauen uns damit unser eigenes Gefängnis.

Mehr dazu im Blogartikel "Angst verletzt zu werden."



Wut auf den Ex-Partner

Wut auf den Ex-Partner


Wut auf den Ex-Partner ist verständlich, wenn man durch ihn sehr verletzt wurde. Man tut sich aber keinen Gefallen damit, auf Dauer daran festzuhalten und verletzt sich selber immer weiter. Anders gesagt:
"An Zorn festhalten, ist wie Gift trinken und erwarten, dass der Andere dadurch stirbt." (Buddha)


Abschließen und nach vorne blicken
Dem Verursacher ist es meistens egal, wie es mir geht, aber ich stecke durch meinen Zorn fest und erschwere mir den Blick nach vorne und die Öffnung für Neues und Besseres. Meistens regelt das Leben von selber - und besser als wir es durch Rache könnten -, dass der Verursacher auch seine Lektionen lernt, denn wer sich respektlos und verletzend verhält, hat selber Probleme und wird durch entsprechende Erfahrungen damit konfrontiert werden.




Wechsel der Perspektive

"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen,
durch die sie entstanden sind."
(Albert Einstein)

Selbstliebe


Wenn es dir gerade nicht gut geht und du es gewohnt bist, streng mit dir selbst umzugehen und dir viel abzuverlangen, probiere es doch mal mit einer anderen Herangehensweise: Halte inne und gehe einmal mit dir um wie mit einem guten Freund, dem es nicht gut geht.

Auch wenn es ungewohnt scheint: Sei einmal ganz bewusst liebevoll zu dir selbst! Treibe dich nicht an, dich noch mehr anzustrengen und dich nicht so anzustellen, sondern nimm dich innerlich einfach einmal selbst in dem Arm, tröste dich und warte ab, wie es dir dann geht.




Besserer Überblick aus Distanz

Abstand, Überblick


Wenn uns etwas so belastet, dass wir kaum noch zu einem klaren Gedanken fähig sind, ist es hilfreich, das Problem aus etwas Distanz zu betrachten.


Dazu kann man sich vorstellen, ganz ruhig über dem Problem zu schweben und langsam immer höher zu steigen, so dass es immer kleiner wird und man mehr von der Umgebung der problematischen Situation sieht.


Das Betrachten aus einer höheren Ebene lässt einen größeren Überblick und gefühlmäßigen Abstand zu, was sonst eine neutralere Wahrnehmung erschwert. Das ermöglicht neue Sichtweisen, die vorher oft nicht erkannt werde Meistens fällt es uns bei anderen ja auch leichter, Schwierigkeiten zu erkennen, weil wir da gefühlsmäßig nichts so verstrickt sind.





Kleine Wellness für die Seele – kurze Zentrierung, bei sich sein

Entspannung, Selbstwahrnehmung, Handlungsfähigkeit


Mehr Handlungsfähigkeit durch Selbstwahrnehmung
Wenn wir in bestimmten Situationen Unbehagen empfinden und uns unter Druck gesetzt fühlen, fühlen wir uns oft äußeren Einflüssen ausgeliefert und wenig handlungsfähig. Das hat das viel mit dem eigenen inneren Empfinden zu tun, und dann ist es gut, auch mal nach innen zu spüren.

Sich bewusst wahrnehmen
Sobald man die Möglichkeit hat, sollte man einmal kurz innehalten und bewusst in den Körper hineinspüren. Wo ist die Muskulatur entspannt und wo angespannt? Wo fühlt sich die Energie sehr dicht an? An diesen Stellen – oder am ganzen Körper, falls er insgesamt angespannt ist – die Muskulatur bewusst entspannen, los lassen und „weich machen“. Das zentriert, man ist wieder mehr bei sich und fühlt sich nicht mehr so von außen beeinflusst.

Von innen Druck aus einer angespannten Situation nehmen
Das kann man im Prinzip auch während eines Gesprächs tun. Das nimmt für das persönliche Empfinden mehr Druck aus einer angespannten Situation, man kann zumindest sein eigenes Befinden selber positiv beeinflussen und kommt sich nicht mehr so ausgeliefert vor.


Tipps und Impulse

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Wer bloggt hier?

Ich bin Karin Franken, und ich finde es spannend, auf eine Entdeckungsreise zu sich selbst zu gehen, über den Tellerrand hinauszuschauen und sich selber neu kennenzulernen und besser zu verstehen ...

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