Liebe deine Einzigartigkeit


Wege zur eigenen inneren Weisheit

Wir sind mehr, als wir glauben

Hintergrund

Eine Ahnung davon, dass wir mehr sind, als wir glauben, kann manchmal in seltenen, kostbaren Momenten spürbar werden, in denen wir besonders fasziniert, inspiriert und beflügelt werden. Momente, in denen wir so berührt sind, dass es magisch zu sein scheint und wir uns fast wie ein anderer Mensch fühlen. Es sind Augenblicke, die eine Ahnung in uns auslösen können, dass tief im Inneren eine großartigere Ausgabe unserer selbst schlummert und eigentlich viel mehr möglich ist, als wir sonst glauben.

Durch welchen Impuls es zu solchen Momenten kommt und was genau da im Inneren berührt wird, ist so individuell wie die Menschen – vielleicht durch eine Szene in einem Film, gefühlvolle Musik, ein bestimmtes Thema oder etwas anderes, das uns in den Bann zieht. Doch so unerwartet eine solche Empfindung auftaucht, entgleitet sie meist auch wieder; fast, als wäre sie nie dagewesen. Stattdessen nehmen die gewohnten Empfindungen schnell wieder Raum ein und geben vor, was möglich und nicht möglich, richtig und falsch ist. Das scheint kaum änderbar.
Im Gegenteil, irgendwie sind es doch immer wieder die gleichen Dinge, die uns zusetzen, verletzlich machen und immer wieder auf dieselbe Art und Weise reagieren lassen – ein Automatismus, demgegenüber man sich in den Momenten, in denen dies wieder einmal geschieht, ohnmächtig fühlen kann. Spätestens dann wird die Ahnung, da könnte mehr in einem verborgen sein, als normalerweise an die Oberfläche kommt, beinahe wieder undenkbar.

Wir spüren, dass uns etwas fehlt. Vollkommen glücklich und erfüllt sind wir selten und glauben meist, uns verbessern und vervollkommnen zu müssen. Das versuchen wir in der Regel so, wie wir es kennen und gelernt haben: indem wir uns mehr Wissen aneignen, von dem wir annehmen, dass es uns noch fehlt.
Wir haben in der heutigen Zeit beinahe uneingeschränkten Zugang zu allen möglichen Informationen und werden mit unzähligen Angeboten überflutet, die uns die Lösung unserer Probleme und persönliche Erfüllung versprechen. Seltsamerweise werden wir selten glücklicher dadurch. Oft sogar noch frustrierter, je häufiger die erhoffte Wirkung nicht eintritt.
Diese tritt also durch unsere gewohnte Art des Denkens und Lernens oft nicht ein.

Wir identifizieren uns meist mehr, als uns bewusst ist, mit der Realität, die uns durch Eltern, Gesellschaft und Institutionen beigebracht wurde und wachsen mit der Überzeugung auf, es wäre normal, uns außerhalb von uns selbst zu orientieren.
Eines der ersten Dinge, die wir in unserer frühen Kindheit noch können, aber durch Einfluss von außen verlernen, ist, der eigenen Wahrnehmung zu trauen. Das macht es uns als Erwachsene schwer, zu spüren, wer man wirklich ist oder wie man wäre, wenn es keine äußeren Einflüsse gäbe; was alles möglich wäre, wenn man es unbeeinflusst spüren könnte.

Die Art der Wahrnehmung ist so individuell wie die Menschen und durch die Erfahrungen und Lehren anderer nicht zu ersetzen. Die wichtigsten Antworten für unsere persönliche Lebenssituation befinden sich bereits in uns. Eine gute Selbstwahrnehmung hilft uns, den Zugang zu unserer eigenen inneren Weisheit wieder zu finden. Herangehensweisen, die eine aufmerksame Selbstwahrnehmung stärken, können dabei helfen, zu erkennen, mit welchen Überzeugungen wir uns selbst noch im Weg stehen. Dies schafft die Voraussetzung, sich selbst wieder in seiner Tiefe zu erfahren, zu verstehen, anzunehmen und seine inneren Potenziale zu entfalten.

Die faszinierendste und gleichzeitig herausforderndste aller Entdeckungsreisen ist die in das eigene Innere, wenn man immer weiter zum Kern seines wahren Selbst vordringt. Es ist gut, nicht aufzugeben, bevor man dort angekommen ist, weil man instinktiv spürt, dass es noch eine andere Wahrheit gibt, als die, die man immer glaubte. Wenn man die Spur des wahren Selbst aufnimmt, entdeckt man, dass diese Annäherung vor allem und ungewohnter Weise eben nicht durch emsige Aktivität und ständiges Verbessern-Wollen geschieht, sondern durch das Gewahr-Werden, was hinter dem Filter dessen, was wir zu sein glauben, längst schon ist und immer schon war.

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Wer schreibt hier?

Ich bin Karin Franken und finde es spannend, auf einer Entdeckungsreise zu sich selbst über den gewohnten Tellerrand hinauszuschauen und sich neu kennenzulernen und besser zu verstehen...

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